Analytik

A. Rochira, Leiter des Ratioars-Analytik-Labors

Wissenschaft beginnt dort, wo Bekanntes aufhört.
Alessandro Rochira

 

 

Anforderungen an Trinkwasser

Trinkwasser muss gemäß der Trinkwasser-Verordnung frei von Krankheitserregern sein, geschmacklich kühl und neutral, farblos, geruchlos, nicht gesundheitsschädigend und gelöste mineralische Stoffe in bestimmten Konzentrationen enthalten.

Wasserqualität

Wer hat sich nicht schon gefragt, ob das Wasser, das er gerade trinkt, wirklich gut ist? Denn abgesehen davon, ob es einem schmeckt oder nicht, lässt sich ein Wasser vom Laien nur subjektiv einschätzen. Interessant wird es, wenn man beim »Spezialisten« anfragt und eine Wasseranalyse einsieht. Ganz allgemein werden gelöste Stoffe, der Säuregrad, der Härtegrad und die bakteriologische Reinheit überprüft. Liegen alle Messwerte im amtlichen Normbereich, bescheinigt man dem Wasser schon eine gute Qualität. Wer sich mit Wasser aber etwas tiefer auseinandersetzt, erfährt schnell, dass die oben angegebenen Kriterien noch lange nicht ausreichen, um Wasser eine gute Qualität zu bescheinigen.

 

Wasser ist nicht gleich Wasser

Zum einen gibt es heute Erkenntnisse aus der Wissenschaft, die für die Qualität des Wassers nicht nur seine Zusammensetzung, sondern vor allem seinen inneren Aufbau heranziehen. Zum anderen scheint die Natur selbst ganz eigene Vorstellungen zu haben, was ein gutes und was ein schlechtes Wasser ist. Die Natur stellt an ein hochwertiges Wasser Anforderungen, die heute nur mit sehr viel Aufwand messbar sind.

 

Wasser und Gesundheit

Es versteht sich wohl von selbst, dass die Natur die Maßstäbe setzen sollte. Der Mensch sollte dies endlich einsehen, denn vieles in seinem Leben hängt direkt davon ab z.B. unsere Gesundheit, das wertvollste Gut überhaupt, was ein Mensch besitzen kann. Wasser spielt hierzu eine extrem wichtige Rolle. Nicht nur, dass der Mensch aus gut 75% Wasser besteht, sondern dass die Qualität des Wassers gerade die Gesundheit entscheidend beeinflusst. Die Naturwissenschaft hat hierzu schon einige wichtige Erkenntnisse geliefert. Leider werden diese in der Trinkwasserversorgung kaum beachtet.

 

Tensiometrie

Oberflächenspannung

Ausnutzung der Oberflächenspannung durch einen Wasserläufer

Chemische und pharmazeutische Industrie berücksichtigen für die Qualitätssicherung ihres Wassers Kriterien, die in der Trinkwasserqualität noch keine Rolle spielen. Gemeint ist die Tensiometrie, also die Messung der Oberflächenspannung von Wasser. Sie gibt Aufschluss darüber, wie es sich bei einer bestimmten Temperatur im Organismus »benimmt«, also wie es Stoffe in sich löst und in welcher Form es diese wieder »entlässt«.

Wir haben ein Messprotokoll entwickelt, bei dem die Tension eines Wassers bei verschiedenen Temperatur gemessen wird. Die so ermittelte Kurve ermöglicht eine klare Aussage über die Qualität und die Eigenschaften eines Trinkwassers.

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